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Qualität & Expertise

Woran erkennt ihr eine seriöse KI-Schulung?

Nicht jede Weiterbildung hält, was sie verspricht – so schützt ihr euch.

Ramona Groh·Februar 2026·6 Min. Lesezeit
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Woran erkennt ihr eine seriöse KI-Schulung?

Bild: KI-generiert von Ramona Groh mit Midjourney

Seit ChatGPT im November 2022 die breite Öffentlichkeit erreicht hat, ist der Markt für KI-Schulungen explodiert. Das ist grundsätzlich gut – denn Unternehmen brauchen echte Künstliche-Intelligenz-Kompetenz. Aber mit der Nachfrage kamen auch Anbieter, die mehr versprechen als sie halten. Als DEKRA-zertifizierte KI-Beauftragte mit 410 Unterrichtsstunden erkläre ich, woran ihr seriöse Angebote erkennt.

Warum der Markt gerade so unübersichtlich ist

Staatlich geförderte Weiterbildungen über das Qualifizierungschancengesetz klingen verlockend – und viele sind es auch. Aber die Komplexität der Förderlandschaft hat auch schwarze Schafe angelockt. Kurse, die in wenigen Tagen „KI-Experten“ versprechen. Inhalte, die an der Praxis vorbeigehen. Zertifikate, die nichts belegen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat im Februar 2026 unter dem Titel „Der große Schwindel mit den KI-Weiterbildungen" darüber berichtet – und die Recherche bestätigt, was viele in der Branche schon länger beobachten.

Ich war über drei Jahre Head of Marketing bei alugha – einem der ersten Unternehmen, das auf der DMEXCO in Köln, damals noch in der Startup Area, das Thema Künstliche Intelligenz auf die Messe gebracht hat. Diese Erfahrung hat mich geprägt: Ich weiß, wie schnell sich das Feld verändert. Und ich weiß, was echte KI-Kompetenz bedeutet – und was nicht.

5 Fragen, die ihr vor einer Buchung stellen solltet

01
Wer steht hinter der Schulung?
Nicht die Plattform, sondern die Person. Welche Qualifikationen hat der Trainer oder die Trainerin? Eine echte Zertifizierung (z. B. DEKRA, IHK) mit nachweisbaren Prüfungen ist ein gutes Zeichen. Wer nur einen Online-Kurs absolviert hat und jetzt selbst schult, ist kein Experte.
02
Wie praxisnah ist der Inhalt?
Gute KI-Schulungen arbeiten mit echten Tools, echten Aufgaben, echten Fehlern. Wenn der Anbieter nur Folien zeigt und über KI spricht, ohne sie zu nutzen, ist das ein Warnsignal. Fragt konkret: Was können die Teilnehmenden danach direkt anwenden?
03
Ist die Förderung wirklich verfügbar?
Staatliche Förderung klingt gut – aber nicht jedes Unternehmen und nicht jede Schulung ist förderberechtigt. Seriöse Anbieter erklären transparent, welche Voraussetzungen gelten und helfen bei der Antragstellung. Wer nur mit dem Förder-Argument wirbt, ohne Details zu nennen, sollte kritisch befragt werden.
04
Was sagen ehemalige Teilnehmende?
Echte Referenzen, echte Unternehmen, echte Ergebnisse. Nicht nur Logos auf der Website, sondern konkrete Aussagen: Was hat die Schulung gebracht? Welche Prozesse wurden verbessert? Wer keine Referenzen nennen kann oder will, hat möglicherweise keine.
05
Gibt es ein Zertifikat – und was sagt es aus?
Ein Teilnahmezertifikat ist kein Kompetenzzertifikat. Fragt nach: Gibt es eine Prüfung? Wer stellt das Zertifikat aus? Ist es anerkannt? Ein Zertifikat, das nur bestätigt, dass jemand anwesend war, hat wenig Wert – weder für den EU AI Act noch für die eigene Weiterentwicklung.

Was echte KI-Kompetenz bedeutet

Meine Weiterbildung zur KI-Managerin und KI-Beauftragten (DEKRA) umfasste 410 Unterrichtsstunden – mit mehreren Prüfungen und einer abschließenden DEKRA-Zertifizierungsprüfung. Abschluss: Note 1, 100 %. Das ist kein Schnellkurs. Das ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz, EU-Recht, Ethik, Risikomanagement und praktischer Umsetzung.

Meine Qualifikationen auf einen Blick
  • DEKRA-zertifizierte KI-Beauftragte (Zertifikat gültig bis Oktober 2028)
  • KI-Managerin (WBS Training, 410 Unterrichtsstunden, Note 1, 100 %)
  • Über 3 Jahre Head of Marketing bei alugha – einem der KI-Pioniere im deutschsprachigen Raum
  • DMEXCO Köln: Eines der ersten Unternehmen mit KI-Thema in der Startup Area
  • Schulungserfahrung mit Unternehmen verschiedener Größen und Branchen

Unser Ansatz bei Fischer & Groh

Sandra Fischer und ich sind selbst Unternehmerinnen. Wir wissen, wie voll der Alltag ist – und wie wenig Zeit für Schulungen bleibt, die nichts bringen. Deshalb sind unsere Trainings praxisnah, direkt anwendbar und ohne Fachchinesisch. Wir schulen in der Rhein-Neckar-Region (Lambsheim, Mannheim, Heidelberg, Speyer, Worms) und im Großraum Stuttgart (Waldenbuch, Böblingen, Sindelfingen) – und auch deutschlandweit online.

Wenn ihr eine KI-Schulung sucht, die hält, was sie verspricht: Sprecht uns an. Wir erklären euch gerne, was wir anbieten, wie wir arbeiten und was ihr danach konkret könnt. Keine Hochglanz-Versprechen – nur echte Künstliche-Intelligenz-Kompetenz.

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